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KLIMAWELLE |
Presse |
Presse:
Bilder zu dem Forum: Link
Bilder zu der Kohleaktion: Link
Bilder zu der Tankstellenaktion: Link
Bilder zu der Demo: Link
Telepolis 10. Juni Link
Rhein-Raum Online, 8. Juni Link
Bonncampus 96,9 Link
Indymedia 9. Juni Link
Junge Welt, 8. Juni Link
Bonner Generalanzeiger, 7. Juni Link
TAZ, 7. Juni Link
Saarländische Online Zeitung Link
Bericht bei „Wir Klimaretter“ 1. Juni: Link
Der Freitag, 6. Juni Link
TAZ 5. Juni Link
TAZ, 4. Juni: Link
Critical Mass – Fahrraddemo am 3.6.2010 PDF
Wir Klimaretter 10. April Link
Unterstützungsaktion von Robin Wood Link
Pressemitteilung Klimawelle 30.5.2010 siehe unten und als PDF
Pressemitteilung Klimawelle 4.6.2010 zur symbolischen Blockadeaktion vor der Klimakonferenz Link
Pressemitteilung
Bündnis Klimawelle
Bonn, 30. Mai 2010
Keine Hoffnung in den derzeitigen UN-Klimaprozess
Pressekonferenz
Donnerstag, 3. Juni, 10 Uhr nn DGB-Haus, Endenicher Str. 127 in Bonn
Das bundesweite Bündnis Klimawelle setzt keine Hoffnungen in die kommende Woche laufenden UN-Zwischenverhandlungen in Bonn und wird diese mit kritischen Protesten begleiten.
Das Bündnis kritisiert, dass der unverbindliche Copenhagen Accord – das Abschlussdokument des gescheiterten Kopenhagener UN-Klima-Gipfels – im Mittelpunkt der Verhandlungen in Bonn steht. "Wer den Copenhagen Accord als Zukunftsperspektive für effektiven Klimaschutz betrachtet, der hat sich vom Zwei-Grad-Ziel verabschiedet", sagte Klimawelle-Sprecher Max Bank.
Auch der Petersberger Klimagipfel im April dieses Jahres sei nach dem Scheitern von Kopenhagen zur Farce geworden. "Es gab, wenn überhaupt, Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz, die nicht einmal annähernd in Richtung Verbindlichkeit gingen", sagte Max Bank weiter.
Auch wenn die EU-Kommission gerade die Klimapolitik wieder für sich entdeckt habe, sei effektiver Klimaschutz in Folge der Eurokrise offenbar vollkommen von der Tagesordnung verschwunden. Das zeigen nach Ansicht der Klimawelle auch die zurückhaltenden Äußerungen der letzten Tage aus dem Umweltministerium und dem Bundeskanzleramt. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen der EU, wie der Emissionshandel, seien bislang gescheitert. "Der neoliberale Markt kann unser Klima nicht retten, gerade das zeigen die bisherigen Erfahrungen der EU mit dem Emissionshandel", sagte Kathrin Henneberger, ebenfalls Sprecherin der Klimawelle.
Das bundesweite Bündnis Klimawelle setzt deshalb auf ein ganz anderes Abkommen, das globale Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt und nicht davor zurückscheut, Wirtschaftswachstum als Krisenbewältigung in Frage zu stellen. "Effektiver Klimaschutz bedeutet, einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel einzuleiten, der sowohl das kulturell gesellschaftlich geprägte Konsumverhalten als auch die klimaschädlichen Auswüchse der fossilen Produktionsstruktur in Frage stellt", sagte Kathrin Henneberger
Anlässlich der UN-Klimazwischenverhandlungen 2010 in Bonn bereitet die Klimawelle ein Camp, diverse Aktionen sowie eine große Demonstration am Samstag, 5. Juni, vor. Zudem richten das globalisierungskritische Netzwerk Attac und der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND in Kooperation mit dem Klimawelle-Bündnis am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. Juni, in Bonn eine Strategie- und Aktionskonferenz aus. Ebenfalls in Bonn findet die Attac Aktionsakademie vom Donnerstag bis Sonntag, 3. bis 6. Juni, statt, auf der zahlreiche Aktionen mit vorbereitet werden.
Eine Pressekonferenz der Klimawelle, bei der auch Vertreter des Klima-Forums und der internationalen Klimabewegung anwesend sein werden, beginnt am Donnerstag, 3. Juni, um 10 Uhr im DGB-Haus in Bonn.
Im Internet:
http://www.klimawelle.de/
Für Rückfragen:
Max Bank, Tel. 0163-456 8741
Kathrin Henneberger, Tel. 0179-953 4423