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KLIMAWELLE |
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Pressemitteilung
4.6.2010, Bonn
Symbolische Blockadeaktion vor der Klimakonferenz in Bonn geglückt!
„Der Kopenhagen Accord führt ins nichts - Ja zum Cochabamba Protokoll!“
Um 8:30 Uhr früh blockierten heute rund 50 KlimaaktivistInnen symbolisch den Weg der Delegierten zum Konferenzgebäude. Zwei Durchgänge ließen sie frei. Einer war der Weg zum Kopenhagen Accords, er führte ins leere. Die andere Abzweigung bildete das Cochabamba Protokoll und führte zur UN- Konferenz.
„Unsere Aktion unterstützt das Bestreben Boliviens das Cochabamba Protokoll in die UNFCCC Verhandlungen zu tragen. Der Kopenhagen Accord ist eine Sackgasse. Das Cochabamba Protokoll ist der weg zur globalen Klimagerechtigkeit.“ erklärt Oliver Pye aus dem Bündnis Klimawelle.
Assad Rehman, von Friends of the Earth ergänzt weiter:
„Das Cochabamba- Protokoll bietet die einzige Möglichkeit ehrliche Klimagerechtigkeit zu schaffen und wirklich den Klimawandel noch aufzuhalten. Wollen die Industrieländer sich wirklich ihrer Verantwortung stellen müssen sie das Cochabamba- Protokoll statt den
Kopenhagen- Accords verhandeln!“
Das Cochabamba- Protokoll wurde im April 2010 in der Stadt Cochabamba von verschiedenen Regierungen unter Beteiligung der Zivilgesellschaft geschrieben. Zentral fordert das Protokoll anzuerkennen, dass die kapitalistische Produktionsweise das Problem der Klimakrise ist und radikale Veränderungen der globalen Wirtschaftsweise mit Klimaschutz einher gehen muss.
Die entwickelten Länder müssen sich zu quantifizierten Zielen der Reduzierung von Emissionen verpflichten, die es ermöglichen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre auf 300 ppm zurückzuführen und so den globalen Temperaturanstieg auf maximal ein Grad Celsius zu begrenzen.
Auf folgender Seite können sie frei die Bilder der Aktion verwenden:
Für Rückfragen wenden sie sich bitte an Oliver Pye
Tel: 0178 5104439
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